Verkehrspolitik

Engagiert in der Verkehrspolitik

Wir wollen, dass sich in unserer Region alle Radfahrenden zügig, sicher und bequem bewegen können. Der ADFC ist deshalb in regelmäßigem Austausch mit der Augsburger Stadtregierung sowie den Landkreisen Augsburg-Land und Aichach-Friedberg. Weiter pflegen wir Kontakte mit Stadträten verschiedener Parteien, den Straßenverkehrsbehörden, der Presse und vielen weiteren Gremien und Gruppen.

Unser Ziel ist, dass der Radverkehr nicht nur auf dem Papier gefördert wird, sondern dies auch auf den Straßen erlebbar ist. Dazu gehört, dass unsere Infrastruktur ausgebaut wird und das Miteinander im Straßenraum konfliktfreier wird. Manchmal reicht dafür schon die Änderung von Kleinigkeiten. Oft braucht es jedoch größere Konzepte und Pläne. Dafür wollen wir Impulse geben, sammeln Ideen und sind im Austausch mit Partnern und Entscheidungsträgern.

 

AG Verkehr

Dreh- und Angelpunkt unserer internen Aktivitäten ist unsere Arbeitsgemeinschaft Verkehr. Diese trifft sich meist einmal im Monat. Du willst dabei sein oder hast eine Idee für ein Projekt? Dann schreibe eine kurze Nachricht an verkehrspolitik [at] adfc-augsburg.de.

 

Immer auf dem neusten Stand

Informationen über aktuelle Entwicklungen in unserer Region teilen wir auf unserer Facebook Seite. Schau doch mal rein.

Stadt Augsburg

Auf dem Weg zur Fahrradstadt

Augsburg hat zwar 2012 beschlossen, sich bis 2020 zu einer Fahrradstadt zu entwickeln. Die Verhältnisse auf Augsburgs Straßen haben sich seitdem aber nicht wesentlich verbessert. Es ist nur wenig investiert worden, und noch immer fließt viel mehr Geld für Unterhalt und Ausbau des Kraftfahrzeugverkehrs als in den Radverkehr. Das wollen wir ändern!

Unser größtes Projekt, um dies zu erreichen, ist aktuell das Radbegehren „Fahrradstadt Jetzt“, mit dem wir der Fahrradstadt ordentlich Rückenwind geben wollen.

 

In unserem Forderungskatalog finden sich:

  • die Entschärfung von Unfallschwerpunkten, insbesondere an Kreuzungen
  • die Schaffung von mehr Radabstellmöglichkeiten
  • mehr Sicherheit auf Augsburgs Schulwegen
  • Tempo 30 an gefährlichen oder engen Sraßenabschnitten
  • Die Bekämpfung des Zuparkens von Radwegen

 

Ansprechpartner der Stadt

Wenn Du ein Problem auf deinen Radwegen bemerkt, wende Dich am besten an den Radverkehrsbeauftragten der Stadt Augsburg. Setzt uns bei euren mails gerne in Kopie, dann wissen wir auch Bescheid und können, bei Bedarf, bei den Verantwortlichen nachhaken.

Weitere nützliche Anlaufstellen sind:

Landkreis Augsburg und Landkreis AIC-FDB

Verkehrspolitik in den Landkreisen

Der Kreisverband Augsburg ist auch im Landkreis Augsburg und dem Landkreis Aichach-Friedberg aktiv. Auch hier sind wir in Kontakt mit Politik und Verwaltung und besprechen aktuelle Themen mit den zuständigen Radverkehrsbeauftragten. Neben dem Ausbau von Freizeitrouten, gibt es in den Landkreisen insbesondere Nachholbedarf bei der Förderung des Radverkehrs in den Ortszentren sowie bei der Verbesserung von Pendlerverbndungen.

 

Aktiv vor Ort

Aufgrund der Größe der Landkreise arbeiten wir hier eng zusammen mit lokalen Ansprechpartnern, die sich mit der Situation vor Ort gut auskennen. Wir wollen unser Aktiven-Netzwerk in den Landkreisen weiter ausbauen und freuen uns über alle, die mitmachen wollen. Gern unterstützen wir Initiativen vor Ort bei der Analyse von Problemstellen, beraten und begleiten Prozesse.

Lokale Initiativen und interessierte Einzelpersonen gibt es bisher z.B. in

  • LK AIC-FDB: Aichach, Friedberg, Mering, Merching
  • LK Augsburg: Stadtbergen, Diedorf, Dinkelscherben, Bobingen

Du willst mitmachen, dich mit Radfahrern vor Ort austauschen oder suchst Tipps, wie du vor Ort aktiv werden kannst? Dann melde dich bei uns! Wir bringen dich gern mit anderen Aktiven aus deiner Region in Kontakt.
 

Ansprechpartner der Verwaltung:

Auf den Webseiten der Landkreise findest du nützliche Informationen zum Radverkehr, aktuelle Termine sowie den Kontakt zu den jeweiligen Radverkehrsbeauftragten:

Problemstellen im Landkreis Augsburg können ganz einfach über die Meldeplattform RADar! gemeldet werden.

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Ich suche Kartenmaterial für meine Fahrradtour

    Fahrradkarten in Papierform bekommst du bei deinem lokalen Buchhandel. Insbesondere regionales Kartenmaterial ist bei den größeren Buchhandlungen in der Augsburger Innenstadt oft vorhanden. Jede Buchhandlung kann aber Karten in kurzer Zeit für dich bestellen.

    Wir empfehlen die Nutzung digitaler Karten für die Planung deiner Tour, z.B. über die freie Karte http://www.opencyclemap.org/. Es gibt aber viele weitere Anwendungen wie z.B. komoot oder outdooractive, wo du nicht nur Touren planen kannst, sondern dich auch durch die Touren anderer Nutzer*innen inspirieren lassen kannst.

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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